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Interview mit N.P.C
Ihr wart die erste Band, die heuer beim Mind over Matter gespielt hat. Wie wars, Super oder wars nicht so gut?
Es war schon geil und leiwand zu spielen, nur ein bisschen mehr Leute hätten halt sein können, aber es ist eben der erste Tag, Nachmittag und die Leute arbeiten halt auch noch. Als erster Support hat man halt immer einen sehr schweren Stand und man weis , dass noch keine Menschenmassen hier sind. Mit unserem Auftritt waren wir sehr zufrieden. Stimmung war OK.
Woher kommt der Name "Not previously convicted" eigentlich genau?
Der Name war gedacht für eine frühere Band eines von uns, die ist aber nie zustande gekommen und als wir diese Band dann gegründet haben und wieder einen Namen gesucht haben, wurde N.P.C wieder vorgeschlagen.
Bleibt ihr eigentlich das ganze Wochenende da und seht euch noch die restlichen Tage an?
Nein, wir fahren morgen nach Italien. Eigentlich wollten wir schon heute fahren, aber nachdem wir zu dem Auftritt gekommen sind, haben wir gesagt: Lignano kann warten und fahren erst morgen in der Früh.
Es gibt 100te Bands in Österreich die hier spielen wollen, wie seit ihr zu diesem Auftritt gekommen?
Ich arbeite seit einiger Zeit für den Thomas Zsifkovits (TZ), war zB Security Head beim Mind over Matter in Buschachen. Und mit ihm wurde schon lange mal ein Auftritt ausgemacht (egal wo)
Ihr spielt aber nicht nur deswegen hier, weil du den TZ kennst
Das war wahrscheinlich ein Mitgrund, aber dem TZ wird wohl auch unsere Musik gefallen. Das andere war vielleicht ein Mitgrund. NPC gibt es ja auch schon relativ lange, seit 6 Jahren, wir haben wie viele viele andere auch im Keller angefangen, bei den ersten Auftritten haben wir uns wirklich den Arsch aufgespielt in den kleinsten Clubs, mit dem miesesten Sound und vor sehr wenigen Leuten, irgendwann kommt man dann zu ein bisschen einem Bekanntheitsgrad und man lernt mehr Leute kennen. Da kommt dann die Mundpropaganda, wir haben auch eine CD ohne Vertrieb oder ähnlichem unter Freunden verkauft, die aber relativ viele Leute erreicht hat, und wir sind schon immer mehr präsent geworden (Metal Haller usw...).
Ihr spielt ja einen Stil, den man früher zB auch bei Sepultura gehört hat. Wolltet ihr schon von Anfang an in die Richtung?
Nein, das hat sich irgendwie so entwickelt. Wir haben uns so geeinigt, dass wir für alle Sachen offen sein wollten. Am Anfang waren wir mehr so in der Richtung Six Feet Under, dass ist aber nicht wirklich angekommen. Ich würde unsere Musik jetzt als Cross Over bezeichnen, wir wollen uns da in keine Schublade hineinstecken lassen. Ich würde zwar nicht sagen, dass wir was neues machen, aber auf alle Fälle etwas sehr eigenständiges und auf das sind wir stolz. Wir haben gesehen, dass es einfach unheimlich viele gute Death Metal Bands gibt, und wir haben diesen Stil auch ausprobiert, aber es ist nie so gekommen, wie wir uns das eigentlich vorgestellt haben. Mit Cross Over sind wir jetzt ja auch voll im Trend, obwohl wir natürlich für Hitparade und so weiter viel zu hart sind, nicht so wie Bands wie Linkin Park oder Limp Bizkit. Aber nochmals, wir wollen auf keine Welle aufspringen, wir spielen das was uns gefällt und wenn das jemanden anders gefällt ist es OK, aber genauso wenn der sagt, Burschen gefällt mir nicht, ist Scheiße ist es auch OK. Uns gefallen ja auch viele andere Bands, die nicht unserem Stil entsprechen, wirklich aus allen Richtungen, zum Beispiel ProPain, Korn usw... . Wir tendieren also nicht nur in diese Richtung, die wir auch spielen, obwohl wir musikalisch schon dabei bleiben wollen. Es gibt wie schon gesagt sehr viele gute (auch österreichische) Death-Metal Bands die uns gefallen.
Vielen Dank für dieses Interview
Das Interview führten Elmar und Roland direkt am Mind over Matter 2k1. Wir möchten uns nochmals herzlich bedanken.
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