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Das Paganfest 2012 ist vorüber. In der bereits im Vorverkauf restlos ausverkauften Arena boten sich dem geneigten Zuseher 8 Bands unterschiedlichster Herkunft.
Um kurz nach 15:00 eröffneten Cruadalach planmäßig den Konzertabend, wobei bei dieser Beginnzeit Konzertnachmittag besser wäre. Danach waren die Isländer Solstafir an der reihe, welche sich in ihrem Set hauptsächlich dem aktuellen Album Svartir Sandar widmeten.
Danach waren Heidevolk aus den Niederlanden an der Reihe. Hierbei war die Halle dann erstmals ziemlich gute gefüllt, und der holländische Sechser dankte es mit einer durchaus motivierten und unterhaltsamen Show.
Anschließend durften Negura Bunget aus Rumänien ran. Auf der Bühne fand sich unter anderem eine etwas seltsam anmutende Holzplatte, welche bei mehreren Intros Verwendung fand. Musikalisch sind sie irgendwo im melodischen Black Metal Bereich einzuordnen, was anscheinend aber eher weniger Leute zu interessieren schien.
Die Hälfte wäre geschafft, fehlen noch weitere 4 Bands. Bei Equilibrium war die Halle dann das erste mal komplett voll, was sich nicht nur an der Temperatursteigerung in der Halle merkbar machte. Auch stimmungsmäßig wars das erste Highlight des Abends, wenngleich auch die SPielzeit mit 50 Minuten relativ knapp bemessen war.
Danach kam dann mein persönliches Highlight, jedoch stand ich mit der Meinung wohl ziemlich alleine da, denn die Halle leerte sich merklich bevor Primordial die Bühne betraten ohne sich wieder zu füllen. Den Iren rund um Rampensau und notorischem Schluckspecht Alan Nemtheanga wars egal und sie zauberten ein Hammer set aus dem Ärmel. Eröffnet wurde mit Heathen Tribes und Lain With the Wolf von den beiden letzten Alben, welche den Großteil der Setlist einnahmen. Einzig The Coffin Ships von The Gathering Wilderness als vorletzte Nummer stammte nicht von den letzten Outputs. Finalisiert wurde die irisch-heidnische Zeremonie mit Empire Falls, wohl der Primordial-Übernummer schlecht hin.
Als nächstes und für mich letzte Band waren dann Korpiklaani an der Reihe, welche eigentlich nur als Special Guests geladen waren, doch gleich den Co-Headliner Slot übernehmen durften. Mit ihrem Humppa-Happy-Pepi-Metal lockten sie wieder weitaus mehr Zuseher in die großen Halle und wußten auch diese zufrieden zustellen. Mit Geige und Zieharmonika unterstützt boten sie der Meute eine recht unterhaltsame Show, jedoch ohne wirklich zu glänzen.
Fotos von gestern Nachmittag/Abend gibts wie immer rechts in der Übersicht oder per Klick auf den Link zu sehen.
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Das Paganfest gehört mittlerweile schon zu den Fixpunkten am heimischen Metal-Festival Sektor. Und das auch zurecht, wenn man sich das heurige Billing ansieht.
So konnte als Headliner für den 23.03. in der Wiener Arena die wohl momentan populärste Folk Metal Band überhaupt gewonnen werden. Eluveitie aus der Schweiz werden diesen langen Freitag Nachmittag/Abend beschließen. Davor gibts bereits ab 15:05 nicht weniger als 7 weitere Bands, von denen übrigens alle aus jeweils einen anderen Land kommen, nur so am Rande.
Eröffnen dürfen Cruadalach, welche den Support Slot gewonnen haben. Weiter gehts dann im Programm mit den isländischen Wikingern von Solstafir, den niederländischen Folk-Metallern Heidevolk sowie den rumänischen Black Metallern von Negura Bunget.
Anschließend dürfen die deutschen Paganer Equilibrium ran, welche mittlerweile schon zu den Stammgästen auf dem Paganfest gezählt werden dürfen.
Danach dürfen Primordial, ihres Zeichens irische Black/Pagan Metal Veteranen auf die Bühne um ihr aktuelles Album Redemption at the Puritan's Hand vorzustellen. Als Co-Headliner dürfen dann die finnischen Humpa-Metaller von Korpiklaani ran, nur um dann die Bühne für Eluveitie zu räumen, mit denen ein ziemlich langer Konzerttag sein Ende finden wird.
Wer sich diese Monsterpackage nicht entgehen lassen will, der sollte sich seine Karten wohl im Vorverkauf sichern.
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