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Draußen schließen The Cure das Frequency Festival ab, bei uns könnt ihr bereits die Fotos vom 4. Tag und vom Publikum. Zu den Bildern kommt ihr wie immer entweder über die Links in der rechten Spalte oder direkt hier:
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Publikum
Wir hoffen es gefällt
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Update: Review (von D.f.A.)
Mehrere Festival-Weisheiten erwiesen sich beim Frequency auch heuer wieder als wahr: 1.) Don’t believe the hype; 2.) Oldies but goldies; 3.) was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. So erwiesen sich im Vorfeld hoch gelobte Acts als veritable Langweiler, alte Säcke waren wunderbar spielfreudig, und wirklich gute Bands spielten zum Teil vor beschämend wenig Publikum. Doch der Reihe nach.
Schon am ersten Tag enttäuschten die viel gepriesenen Black Keys. Die normalerweise als Duo agierenden Dan Auerbach und Patrick Carney hatten weitere Musiker zur Unterstützung mit, den sich nach 15 Minuten Wiederholung abgenutzt habenden Bluesrock (mit Betonung auf „rock“) konnten sie aber auch nicht wesentlich aufwerten. Öd.
Ähnlich enttäuschend zeigten sich The xx bei ihrem ersten Auftritt in Österreich. Der heiße Scheiß von der britischen Insel, der auf CD durchaus überzeugen kann, brachte live mit Gitarre, Bass und Drum-Machine nur einen verhallten dünnen Sound zustande. Viel Nebel und düsteres Licht schafften zwar Atmosphäre, als Festivalband langweilte das Ganze allerdings schnell. Vielleicht funktionieren The xx als Soloshow besser.
Auch von Lykke Li war angesichts ihrer durchaus guten Alben viel zu erwarten, dank auffrischendem Wind geriet die Bühnenshow durch verblasenen Rauch und wehenden Stofffetzen zu einer dramatischen Inszenierung, über die gesamte Konzertlänge konnte aber auch das nicht bei Laune halten. Dafür fehlte der Musik bei der Liveumsetzung der Biss.
Ganz anders zum Beispiel bei Bob Mould. Der alte Sack diente in den 1980ern mit den Alternative-Rock-Helden Hüsker Dü als maßgebliches Vorbild späterer Musikergenerationen - Stichwort Nirvana. Seit dem Ende von Hüsker Dü 1987 veröffentlichte Mould beständig Soloalben, ging immer wieder auf Tour und blieb beständig gut, bis zum gegenwärtigen Festivalpublikum hat sich das aber nicht herumgesprochen. Vor wenigen Leuten spielte er herrlichen Rock, der trotz seines Alters (es galt das eben erst wiederaufgelegte Album Copper Blue von 1992 zu bewerben) nichts von seiner Energie verloren hat.
Neben Mould überzeugte auch ein weiterer alter Sack. Robert Smith beendete mit seiner gegenwärtigen The Cure-Aufstellung (Porl Thompson wurde durch den guten Reeves Gabrels ersetzt, Keyboarder O'Donnell ist wieder dabei) das Festival mit einer fulminanten Best Of Show, die frühere Konzertniederlagen vergessen machte. Sympathisch und ohne Drücker auf die Nostalgiedrüse, dafür umso energischer, faszinierte der immer noch dick mit Lippenstift angemalte Smith mit Klassikern wie Boys dont’t cry oder Lullaby. Dass sich die Reihen im Publikum mit fortschreitender Konzertdauer (fast 2,5 Stunden) beständig lichteten, schieben wir auf die nach vier Tagen schon angeschlagene Kondition der Besucher. An der Band kann es nicht gelegen haben. Nein, ganz bestimmt nicht.
Dass die Weekender Stage in der Halle vom Publikum beständig ignoriert wurde, kann auch nicht an der dort auftretenden Bands gelegen haben, das hat eher schon traurige Tradition. Wobei gerade hier Perlen zu entdecken waren. Während auf der Hauptbühne etwa Wilco langweilten, lieferten drinnen Miike Snow eine überzeugende Show (ausnahmsweise vor vollem Haus). Davor überzeugten Light Asylum mit aggressivem Electrosound, auch Balthazar spielten mit viel Herzblut und Elan. Weiters lobend erwähnt werden müssen The Crookes, Zulu Winter oder Kill It Kid, alle interessant und sehenswert, nur ist die Masse anscheinend zu faul, einen Blick in die finstere Halle zu riskieren.
Andererseits ist aber auch verständlich, wenn vor allem am Nachmittag viele Bands vor spärlich anwesendem Publikum auftreten mussten. Bei über 30 Grad ist der Weg zum überwiegend schattenlosen Festivalgelände doch deutlich länger als der zur kühlenden Traisen. Dann bleibt man lieber am Campingplatz und konsumiert Selbstgebrachtes, anstatt bei einer unbekannten Combo schwitzend das widerliche Festivalbier zu süffeln. Gute Musik gegen Bequemlichkeit, es siegt der innere Schweinehund und die Partylaune.
Was war sonst los? Eh das Übliche. Das Festivalgelände war aufs Neue recht frei von Charme, dafür überaus praktisch. In den groß angekündigten Art-Park verirrten sich noch weniger Leute als in die Weekender Stage, die Leute feierten ausgelassen und scheinen jedes Jahr wahnsinniger zu werden, Placebo mussten nach der ersten Nummer ihre Show beenden, weil Brian Molko krank war, gut unterhalten haben The Killers (Best Of), Jan Delay (der funky Nasenbär), Noel Gallagher (mit vielen Oasis-Songs), Bush (Nostalgie und eigentlich wurscht, aber trotzdem gut), The Hives (immer wieder a Show), The Subways (Party, Party, Party), Sportfreunde Stiller (launig), Bloc Party (waren schon besser, aber es hat gereicht), Blood Red Shoes (gib ihm), Hot Chip (tanz, tanz, tanz), The Asteroids Galaxy Tour (fast so gut wie in der Arena), Saint Etienne (trotz aktuellem mauen Album), Patrice (lass die Sonne rein) und Enter Shikari (Vollgas). Den Erwartungen nicht entsprochen haben Wilco (langweilig), Dry The River (langweilig), Tocotronic (verkopfter Pofel, aber das wissen wir ja), Glasvegas (langweilig), Mia (waren schon ansprechender) und The Dandy Warhols (zach). Der Rest hat wenig Eindruck hinterlassen. In Summe ein gutes Festival.
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In nur zwei Tagen startet des Frrequency 2012 im Greenpark St. Pölten. Heuer gibt es auch am Anreisetag mit The Killers, The Black Keys, Ed Sheran und CRo Acts auf der Space Stage zu sehen.
Trotzdem ist der Campingplatz erst ab Mittwoch 12h geöffnet. Vorher gibt es keine Möglichkeit, auf dass Gelände zu gelangen.
Seit kurzem stehen mit den DJs der Party Stage auch die letzten Künstler fest. Wer neben DJ Elk, Rokko Ramirez, Kid Q noch alles dabei sind wird seht ihr nach einem Klick auf das Festivallogo
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Juhu, nur noch knappe drei Tage, dann startet das diesjährige Frequency mit den Headlinern Killers, Placebo, Korn, The Cure und Schmankerl wie The Black Keys, Lykke Li, The Asteroids Galaxy Tour, Hot Chip, Cloud Nothings, The xx, The Maccabees und noch so vielen anderen mehr, dass wir nicht wissen, wie wir die alle sehen sollen, ohne andere interessante Acts zu verpassen. Festivalstress galore.
Das selbe Problem hat eventuell auch Dominik S., der bei unserem Gewinnspiel zwei Festivalpässe abgestaubt hat. Wir wünschen viel Spaß!
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Neu dabei sind The Crookes auf der Weekender Stage
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Nicht mehr dabei Brendon Benson und Here we go Magic
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Die fünf Gewinner durch Juryentscheid sind Gnackwatschn (Space Stage Slot), Sisyphosreggae (Green Stage Slot), 13pluxx, Deadnote.danse und London Elephants (MyVoice Stage).
Weiters da...(mehr)
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Auf dem Zeitplan des FM4 Frequency findet man am Slot der inzwischen abgesagt habenden The Minutes nun The Last Republic
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Neu dabei: Breathe Carolina
Abgesagt: The Minutes - Ersatz wird in Kürze bekannt gegeben.
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The Killers - Placebo - Korn - The Cure - Paul Kalkbrenner - Mia - Maximo Park... und das sind nur die Headliner! Darüber hinaus tummeln sich an den 3 ½ Tagen (Donnerstag ist quasi die C...( mehr)
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Noch zwei Tage habt ihr Zeit, für eure bevorzugte Band zu voten. Wie sicher bekannt geht es dabei um 2 Slots auf den Space sowie drei auf der My Voice Stage. Das Voting findet heuer erstmals auf mehr)
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