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So muss ein Festival sein: Sehr gute Musik, angenehme (und nicht zu viele) Leute, leiwandes Gelände und sensationelles Wetter. Letzteres war zumindest am ersten Tag des heurigen Nuke gegeben, das erstmals in Wiesen veranstaltet wurde. Temperaturen um die 30° C sorgten für Schwitz, Sonnenbrand und Bikinimädchen (danke dafür) und machten den Tag zu einem Genuss. Der zweite war in dieser Beziehung leider das absolute Gegenteil (Gummistiefel statt nacktem Fleisch), vorerst war jedoch alles eitel Sonnenschein. Sowohl beim Wetter, als auch bei den Bands.
Denn nach einer gemütlichen Aufwärmrunde am Campingplatz inklusive Musikuntermalung von A Fine Frenzy (brachten unter anderem 7 Nation Army und auch sonst einige nette Nummern) kamen die Wüstenrocker von Calexico. Mit geschätzten zehn Mann auf der Bühne, mit Trompete, Pedal Steel Gitarre und einem eingewobenen Love Will Tear Us Apart, unterstrich die Band ihren Ausnahmestatus und hob schon am Nachmittag den Qualitätslevel auf ein hohes Niveau.
Wo er auch blieb, mit dem Zusatz, dass ab Basement Jaxx der weitere Abend mit dem Etikett „Party“ versehen war. Das eigentlich aus zwei Haberern bestehende House-Projekt aus dem Vereinigten Königreich trat mit Band und vor allem drei mehr oder weniger wuchtigen Sängerinnen mit stetig wechsendem Outfit auf, die keinen Zweifel daran ließen, wozu die Musik gedacht war: Tanzen, tanzen, tanzen, ein ganzes Set lang und mit viel Druck. Sensationell.
Gleich anschließend ging die Party bei Jan „ich singe durch die Nase“ Delay weiter. Beim Slot hatte er nur den Co-Head bekommen, war aber eigentlich der Abräumer des Tages - trotz seiner Aussage, dass, hätte er gewusst, dass das Nuke in Wiesen stattfindet, er gar nicht erst gekommen wäre. Vielleicht war es zu viel Sonne am Forchtensteiner Stausee, die ihn zu dieser Aussage veranlasste, jedenfalls war beim Auftritt von seiner Abneigung nichts mehr zu sehen. Auch er überzeugte mit eine vielköpfigen Band und spielte sich quer durch seine Solokarriere (inklusive einer Super Freak Hommage, bekannt und beliebt geworden durch MC Hammer – U Can’t Touch This).
Blieb nur noch Moby. Unverdienterweise musste der Glatzenträger vor deutlich weniger Publikum spielen als noch zuvor Jan Delay, eine angezogene Handbremse gab es bei ihm trotzdem nicht. Meist mit Gitarre bestückt, wirbelte Moby über die Bühne, schlug hin und wieder die Kongas und trat selten ans Mikrofon. Vornehmlich dann, wenn er sich beim Publikum für den Applaus bedankte (Thankyouthankyouthankyouthankyou) oder den nächsten Song erklärte. Grundsympathisch. Den Großteil der Arbeit überließ er seiner wunderbaren Sängerin, wie er auch dem Rest der (überwiegend weiblichen) Band genügend Spielraum gab. Wir waren begeistert und sagen danke für das musikalisch vielleicht beste Festival der heurigen Wiesen-Saison.
Natürlich gibt es bei uns zahlreiche Fotos vom Nuke zu bewundern. Hier sind die Links:
Tag 1
Tag 2
Man hofft es gefällt!
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Liebe Freunde, Moby kommt endlich wieder nach Österreich, genauer zum Nuke Festival nach Wiesen. Der glatzerte Tausendsassa in Sachen Musik überzeugt live mit kompletter Band und einer Setlist quer durch sein Schaffen. Dieses umfasst Soul und Gospel (Why does my Heart feel so bad?) ebenso wie Techno (Feeling so real) oder (Punk-) Rock (das Mission of Burma-Cover That’s when I reach for my Revolver). Moby quält dabei hingebungsvoll die Gitarre, schlägt auf Kongas und drückt den Synthesizer, singt oder überlässt den Part seiner Sängerin. Und das Gute daran: Es passt alles zusammen. Unbedingt ansehen!
Das gilt auch für andere Acts, wie etwa die Wüstenrocker Calexico, Jan „Ich singe durch die Nase“ Delay, die britische Soulsängerin Joss Stone oder die House-Partie von Basement Jaxx. Der Zeitplan mit allen Bands ist bei uns natürlich eingetragen. Zwei Tage gute Musik in guter Location - was will man mehr? Für diesen Spaß konnten wir Tickets verlosen, gewonnen hat sie Katrin W. Wir wünschen viel Spaß!
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 Zugegeben: Das VAZ-Gelände ist zwar eine feine Sache, fürs Nuke allerdings ein bisschen zu groß. Der Umzug aufs Festivalgelände nach Wiesen ist somit eine gute Entscheidung, eines der angenehmsten Festivals der Saison wird dadurch nur noch reizvoller. Aber Obacht, die Kapazitäten sind begrenzt! Karten sichern wäre anzuraten, zumal Ausnahme-Musiker Moby (thankyouthankyouthankyou…) einen seiner raren Gigs hier bestreitet. Auch wenn sein letzter Output ein bisschen langatmig war, live lässt der von Eminem gedisste Ex-Punkrocker keine Wünsche offen. Unbedingt anschauen, ganz große Empfehlung!
Tickets könnten vielleicht rar werden, bei uns kann aber ein Glücklicher zwei Stück einfach so abkassieren. Zu beantworten wäre nur folgende Frage: Warum heißt Moby Moby? Tipp: Wikipedia hilft sicher... Einsendeschluss ist der 10.7. Viel Glück! Um an diesem Gewinnspiel teilzunehmen, logge dich bitte ein
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Basement Jaxx sind der neuerste (und letzte) Zugang für das Nuke in Wiesen.
Leider abgesagt haben dafür !!!
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Patrice wird nun am Samstag auftreten, für den freien Slot am Freitag wird ein Ersatz gesucht.
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Neu dabei beim Nuke sind Joss Stone, James Morrison, 2raumwohnung, A Fine Frenzy, Roy Paci, Blue King Brown, Ohrbooten und DJ Levy und DJ Scott.
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Dass das Nuke heuer in Wiesen stattfinden wird ist ja nun hinlängst bekannt. Nun wurden auch die ersten Bands bekanntgegeben. Dies sind:
Moby & Band - Jan Delay - Calexico - Patrice - The Cat Emp...(mehr)
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Jan Delay kündigt auf seiner eigenen Homepage einen Auftritt am 17. Juli am Nuke in Österreichs schönster Festivallocation an. Offiziell ist aber noch nichts bestätigt.
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Der Termin fällt im nächsten Jahr auf den 17. und 18. Juli 2009. Neu ist, dass das Nuke am Festivalgelände Wiesen stattfinden wird!
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